Geschichte

GESCHICHTLICHES

Le prime notizie che si hanno sul castello di Desana risalgono al secolo Decimo al tempo di Arduino Marchese d’Ivrea. Dice, infatti, il Cusano che Aurelio, dietro suggerimento di Berta, sua consorte, donò al suo Cancelliere Cuniberto, che era prevosto della Chiesa Cattedrale di S. Eusebio di Vercelli,la corte di Desana con castello e cappella in esso esistente e tutto ciò spettava a quel possedimento.

Die ersten Hinweise zum Schloss Desana gehen auf das 10. Jahrhundert und mithin auf die Zeit des Markgrafen Arduino von Ivrea zurück. Cusano weiß zu berichten, dass Aurelio, auf Anregung seiner Gattin Berta, seinem Kanzler Cuniberto, Propst der Kirche und Kathedrale von S. Eusebio in Vercelli, den Hof von Desana samt Schloss und dort befindlicher Kapelle sowie alles, was sonst noch in diesen Besitz fiel, schenkte.Das Schloss, von dem hier die Rede ist, wurde wahrscheinlich von den Bischöfen von Vercelli erbaut, um den Bezirk Vercelli zu verteidigen.

Nachdem Arduino und Cuniberto gefallen waren, fielen Desana und der Bezirk kraft der Ottonis III. Diplomata wieder an die Kirche von Vercelli. Da Vercelli und sein Bezirk sich der Zivilrechtsprechung des Bischofs um das Jahr 1145 entzogen hatte, unterstanden Desana und sein Schloss der Zivilherrschaft von Vercelli und folgten mithin seinen Geschicken. Einst befand sich die der Jungfrau Maria geweihte Kirche, die den wenigen Bewohnern der Ortschaft für Gottesdienste diente, im Innenbereich des Schlosses. Sie unterstand dem Kapitel Capitolo Eusebiano, an den der Kirchenzehnte gezahlt wurde. Von Desana und dem Schloss gibt es bis ins Jahr 1317 keinerlei genaue Aufzeichnungen. In jenem Jahr besetzte Ugolino Gonzaga, Hauptmann im Dienste des Markgrafen von Monferrato, im Zuge der Kriegsführung zwischen dem Markgrafen und dem Vicomte von Mailand, mit seinen Soldaten den Ort Desana und legte in nur wenigen Tagen alles in Schutt und Asche. Fortan war Desana nicht mehr bewohnt und das Schloss war vollkommen zerstört.

FAMILIE TIZZONI

Desana verharrte in diesem Zustand, bis es an die Familie Tizzoni fiel. Im 15. Jahrhundert erlangte Lodovico Tizzoni unter Teodoro Paleologo, dem Markgrafen von Monferrato, eine höhere Gunst und somit auch ein höheres Amt. Er wurde von Paleologo selbst zum Senator, Berater und Großkanzler der Markgrafschaft ernannt. Nachdem das Gebiet von Desana zu den Besitztümern des Markgrafen von Monferrato zählte und zu einem geschlossenen Festungsort werden konnte, unterbreitete Lodovico Tizzoni dem Markgraf Teodoro den Wunsch, ihm diesen Ort zu übergeben, um ihn wiederherzustellen, die Mauern wieder zu errichten und ihn zu besiedeln. Der Markgraf verzichtete auf alle seine Rechte am Ort Desana und sandte ein Schreiben an den Stadtvogt von Vercelli, um diesen dazu zu bewegen, seinem Kanzler Ludovico Tizzone das gesamte Eigentum und die absolute Herrschaft über Desana zu übertragen. Dies war am 15. September 1411. Lodovico Tizzoni errichtete eine Festung auf dem Felsen, umgab sie mit Mauern, restaurierte die niedergerissenen Häuser und lockte die Bewohner der nahegelegenen Ländereien mit besonderen Vorrechten an.

Im Jahr 1510 erhielt der Enkel Lodovico Tizzoni wegen seiner wohltätigen Dienste gegenüber dem Kaiser Maximilian den Titel Graf von Desana und Generalvikar des Heiligen Römischen Reichs. Dies galt für ihn und für seine Nachfolger mit allen daraus erwachsenden Rechten. Unter dem Grafen Ludovico Tizzoni erlebte der Ort Desana seine Blütezeit. Der Graf hielt Hof, hier im Schloss trafen sich Adlige und Literaten, wie Matteo Bandello, der in seinen Novellen an das Schloss Desana erinnert. Die Franzosen besetzten nach der Schlacht von Marignano vom 14. September 1515 alle Schlösser und Orte der Anhänger des deutschen Kaisers und zogen plündernd durch das Land. Auch Desana und seinem Schloss wurde dasselbe Schicksal zuteil. Die unrechtmäßigen Besitzer blieben einige Jahre Herrscher von Desana. Mit dem Frieden von Chateaux Cambresis war festgelegt worden, dass alle Orte und Gebiete, die nach 1551 besetzt worden waren, an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden sollten. Zu ihnen zählte auch der Graf Gian Maria Tizzoni. Da er nicht erhielt, was zu erhalten er berechtigt war, griff er auf sein Kavallerieregiment zurück und stürmte das Schloss, konnte es aber nicht bezwingen.

Das Lehen Desana und das Schloss verblieben bis ins Jahr 1693 bei den Grafen Tizzoni. In jenem Jahr verkaufte die Markgrafin von Crescentino Irene Giovanna Carlotta, Tochter des Markgrafen Vittorio Amedeo de Tournon, Witwe des Markgrafen Curzio Francesco Maria Tizzoni und Vormund ihrer Kinder, das Lehen und das Schloss an den Herzog von Savoyen, Vittorio Amedeo II. Das Lehen verblieb fortan bis ins Jahr 1793 in der Erbfolge der Königlichen Familie von Savoyen. Im Jahr 1734 überließ der König Carlo Emanuele III di Savoia (Karl Emanuel III. von Savoyen) den Ort Desana jedoch als Lehen an den Grafen Giovanni Pietro Marelli del Vert. Kurz nach dem Tod des Grafen Marelli übernahm der König wieder das Lehen und übergab es am 8. Februar 1763 als Markgrafschaft an seinen Sohn Benedetto Maurizio Maria, Herzog del Chiablese. 1793 übertrug Vittorio Amedeo III. das Lehen von Desana an den Grafen Francesco Solaro. Nach dem Ableben der Familie Solaro verkaufte der Graf Cesare Della Chiesa, der Schwiegersohn des Grafen Solaro, mit Urkunde vom 8. Januar 1833 das Schloss und die Güter an Vitale Rosazza aus Biella, der das zerstörte Schloss nach neuen Zeichnungen im Jahr 1840 wieder errichtete.

visite al castello di desana


Besichtigungen

Das Schloss und reisfelder

Eine faszinierende Reise in die letzten 2000 Jahre der Geschichte von Desana und seines Schlosses



castello di desana sala ricevimenti

Bankette und Feiern

Der Salone delle Capriate

Der Salone delle Capriate ist ein einfacher Raum voller Harmonie, der in einem Flügel des Schlosses aus dem alten Gebälk aus dem 19